15. Dezember - Double Cone

Vanille und Erdbeer im Doppelpack (

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Nach zwei Wochen gibt's mal wieder was Neues. Hatte mich Anfang Dezember mächtig erkältet und ein paar Tage im Bett zugebracht. Mein deutsches Gutwetterempfinden muss sich wohl erst noch an die Bedingungen hier unten anpassen. Sonnenschein und kurzes Hemd passen halt nicht immer.
Doch kaum fit bin ich natürlich wieder an den Strand. Der Sumner Beach lädt nicht nur mit einer schönen Strandpromenade und toller Atmosphäre ein, sondern auch mit riesigen Eiscreme-Tüten. Die Eiskugeln haben auf der Waffel kaum Platz gefunden, doch die nette Eisverkäuferin hat trotzdem versucht, den Eisberg höher und höher zu schaufeln. Mir war's recht: von Eis bekomme ich nie genug.
16. Dezember - Täglich grüßet das Murmeltier

Wächst wie Unkraut: Gras im Garten (

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So ein britisch gepflegter Rasen kann ganz schön Arbeit machen. Dem Gras kann man beim Wachsen regelrecht zusehen.
Ich nehm das aber locker. Einmal in drei Wochen mähen muss reichen, auch wenn das dann mit einer übervollen Grastonne endet. Allerdings macht mir das immer noch Spaß und ich kann vom Stress (den ich nicht habe) entspannen.
21. Dezember - The Willows Reserve
Nördlich von Christchurch fließt der Waimakariri River, dessen Flussbett sich auf den letzten zig Kilometern vorm Ozean stark ausweitet. Hier gibt es jede Menge schöner Stellen zum Entspannen und Natur genießen. Heute war wieder so ein Tag wo ich mich ins Auto gesetzt habe und einfach irgendwo hin bin.

Blick vom Waimakariri River auf die Südalpen (

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Genau hier am Flussufer bin ich rausgekommen, nachdem ich mich die letzten Kilometer mit Allrad über Schotter bewegt habe.
22. Dezember - Erste Erdbeere

Erste selbst gezüchtete Erdbeere (

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Es ist nicht allzu lang her, da kaufte ich Palmen für meinen Garten. Dabei hatte sich auch eine Erdbeerpflanze in meinen Einkaufskorb geschmuggelt.
Die erste Beere färbte sich dank der Sonne der letzten Tage inzwischen rot. Die wird wohl zu Weihnachten geerntet werden können. Das war es aber vorläufig auch, denn mehr Früchte konnte ich noch nicht entdecken.
24. Dezember - Weihnachten

Kranich über Lake Ellesmere (

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So lässt sich's leben: um elf aufstehen, einen Cappuccino schlürfen und bei strahlend warmen Sonnenschein ab an den Lake Ellesmere, den meines Wissens größten See der Südinsel. Die Neuseeländer mögen den vor allem wegen der guten Jagdmöglichkeiten. Jäger habe ich allerdings keine gesehen. Also habe ich mich ans Wasser gesetzt und mir es unterm Sonnenschirm bequem gemacht.
Nach ein paar Stunden Nichtstun hat's mich weiter gezogen an den Südwesten des Sees. Hier treffen der See, ein Bach und der Ozean an einer Stelle zusammen. Wie gewöhnlich konnte ich den Strand allein genießen. Keine Menschenseele war weit und breit zu sehen.

Steinstrand mit angespühlten Baumstämmen [Taumutu, Nähe Lake Ellesmere] (

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Ein wenig Tradition kam dann am Abend auf: habe nach gutem sächsischen Rezept einen Kartoffelsalat gemacht. Allerdings wurde der auf der Terrasse angerichtet mit meinem ersten Barbecue der Saison.
25. Dezember - Bottle Lake Forest Park

Frisch gerodeter Kiefernwald (

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Die Temperatur soll die Tage in Deutschland auf minus 18 Grad gesunken sein. Ich kann mir solch eine klirrende Kälte kaum noch vorstellen. Hier ist der Sommer gerade eingezogen mit durchschnittlich um die 25 Grad.
Habe kurzentschlossen meinen Rucksack gepackt und bin in den Norden von Christchurch gedüst. Dort gibt es einen Mountainbike- und Wanderpark. Nach anderthalb Stunden Wanderung durch feinsten Kiefer-, Farn- und Brombeerwald landete ich auf der Zulu Road - einem schmalen Wanderweg, auf den sich pro Tag höchstens ein Wandersmann verirrt. Der sandige Boden führte mich direkt an den Strand und weiter ins Wasser; auch das war angenehm warm.

Allein am Strand - mitten in der Hochsaison (

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So darf die Weihnachtszeit in Zukunft immer aussehen.