5. Dezember - Santa Parade

Weihnachtsstimmung bei sommerlichen 23 Grad Celsius (

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Letztes Jahr habe ich sie verpasst, dieses Jahr nicht: die Santa Parade. Angeblich sollen 115.000 Menschen da gewesen sein, also ein Drittel der Stadt. So voll fühlte sich das aber nicht an. Wie bei anderen Umzügen dieser Art auch war in Christchurch der Kommerz die treibende Kraft hinter der Veranstaltung, doch das Spektakel war dennoch volle anderthalb Stunden unterhaltsam.
Die Colombo Street, die Hauptader der Stadt, wurde für den Autoverkehr gesperrt. Die Parade führte von Süden quer über den Cathedral Square nach Norden und war ungefähr anderthalb Kilometer lang. Ich konnte dem Umzug aus der ersten Reihe zuschauen - nachdem ich ein paar Kinder zur Seite geschubbst hatte ... Okay, ich stand in der zweiten Reihe, natürlich hinter den Kindern und damit chancenlos, eine der leckeren Zuckerstangen zu ergattern.

Einige verzauberten das Publikum ... (

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... und andere wollten lieber heim (

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Auf stürmischer See (

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Löschfahrzeug vom Flughafen Christchurch in Aktion (

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Typische Zaunsgäste (

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Eine der vielen skurilen Attraktionen (

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Offiziell ist die Santa Parade das größte und erfolgreichste Ereignis auf der Südinsel.
Mehr (englisch)
31. Dezember - Silvester an der Datumsgrenze

John Robert Godley unter Feuer (

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Christchurch hatte ein Neujahrsfest mit bombastischem Feuerwerk auf dem Cathedral Square versprochen. Das Event war alkoholfrei, Taschen wurden mehr oder minder sorgfältig an den Zugängen kontrolliert.
Ich bin also gegen 22 Uhr hin mit einer Flasche Wasser und einer Birne im Gepäck. Der Stadtkern war vollständig abgeriegelt - diesmal nicht wegen der anhaltenden Nachbebebeben, sondern um Fußgängerfreiheit zu gewähren. Das Gewühle war schon groß. Auf einer Bühne sang ein faltiger Entertainer allerlei Disco- und Party-Songs. Sein Kompagnion spielte auf dem Keyboard. Sie nannten sich
The Vague As Brothers (ruhig mal auf den Link klicken und die beiden im Video beobachten). Die Musik war gut. Zwei knackige Mädels senkten das Durchschnittsalter drastisch und steigerten das Interesse, auch die Augen der Bühne zuzuwenden.
Wir hatten immerhin 20 Grad Celsius um Mitternacht trotz Bewölkung und lauem Lüftchen. Im Hintergrund standen Imbissbuden vom klassischen Fish'nChips bis hin zum Eis auf Rädern. Der Geruch des Fritierfetts hatte Teile des Markplatzes eingehüllt. Ich habe mich etwas abseits zur Statue von
John Robert Godley gestellt, dem Gründer von Caterbury. Ganz nebenbei, das ist die erste Gedenkskulptur in Neuseeland überhaupt (1867).

Studio 54 auf dem Cathedral Square in Christchurch (

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Studio 54 dominierte die Bühne bis Mitternacht. Die Sängerin war weniger überzeugend (vor allem aus gesanglicher Sicht) und die Keyboarderin wirkte ultra-gelangweilt. Einzig der Schlagzeuger konnte mich überzeugen. Interessant war ein Zwischenauftritt zweier Jungen, Eddie und Cullen, die mit ihren Gitarren die Menschenmege zum Mitsingen bewegten. Hier tat sich Studio 54 schwerer.
Letztlich wurde es trotzdem Mitternacht. Das Video zeigt die letzten 45 Sekunden des Jahres 2010, ganze zwölf Stunden bevor in Deutschland das Gekrache offiziell startete. Hier ist es ja untersagt, selbst herumzuballern.
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Ich wünsche ein frohes 2011.