Homepage der Ruxl Ranch
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Blog - Februar 2010
Sommer, Sonne, Strand und Sven [Christchurch, Neuseeland, 2010]
Blog - Februar 2010
T20 Kricket Thriller
Wer mit Kricket etwas anfangen kann, wird an dem kurzen Bericht von TVNZ Gefallen finden (Englisch).
2. Februar - Money, Money, Money
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Neuseeländische Münzen und Geldscheine bis 20 Dollar ()
Der eine oder andere mag sich mal gefragt haben, mit welchem Geld in Neuseeland bezahlt wird. Wir haben im Gegensatz zum Euro, der in vielen Ländern zum Einsatz kommt, eine eigene Währung: Neuseeländische Dollar, je nach Situation als NZD, NZ$ oder hier im Land einfach nur $ geschrieben.
Der Kurs zum Euro schwankt, manchmal recht heftig. So hat man im Juni 2008 für einen Euro zwei Dollar bekommen, im Februar 2009 gab es über 2,50 Dollar. Inzwischen ist er wieder bei 1:2 gelandet und rutscht weiter in den Keller - aus europäischer Sicht natürlich. Für mich als Dollar-Verdiener ist das gut, bekomme ich schließlich für meine hart verdienten Dollar mehr Euro.
Seit 2006 gibt es nur noch drei Münzen die kleiner sind als ein Dollar (Poster im PDF-Format). Dazu kommen die klassische 1-Dollar-Münze mit dem Kiwi und eine 2-Dollar-Münze. Geldnoten gibt es in den Größen 5, 10, 20, 50 und 100 Dollar. Alle Geldstücke und -scheine vereint gibt es hier (PDF).
6. Februar - Mit Gästen in Akaroa
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Lavastrand im Paradies ()
Zum zweiten Mal haben wir in Neuseeland Gäste empfangen, zum ersten Mal in 2010. Tom, ein alter Kollege von sd&m und seine Freundin Tordis aus München haben ihren Abschluss ihrer Neuseelandtour in Canterbury geplant. So haben wir die beiden in Akaroa empfangen, einem kleinen französisch angehauchten Örtchen, über das ich schon im November-Blog berichtet hatte.
Das war auch Grund, mal wieder meinen deutschen Elektrogrill anzufeuern. Der Tag endete demnach mit einem deutsch-neuseeländischem Barbecue. Wenn in ein paar Monaten der Herbst einzieht, werden wir wohl mal nach einem ordentlichen Gasgrill Ausschau halten und endlich auf neuseeländische Art Würstchen brutzeln.
7. Februar - Botanischer Garten
Christchurch wird auch The Garden City genannt und das aus gutem Grund. Für eine Stadt mit weit unter 350.000 Einwohnern bietet sie stolze 19 Parks und Gärten. Die Perle ist der 21 Hektar große Christchurch Botanic Garden, den wir heute mit unseren Gästen besucht hatten.
12. Februar - Zwiebelbrot
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Selbst gebackenes Zwiebelbrot ()
Wer nach Neuseeland ausreist und kein gelernter Bäcker ist, sollte sich unbedingt eine Fertigkeit aneignen: Brot backen. Das hiesige Brot ist und bleibt einfach Welten von dem entfernt, was es in Deutschland an jeder Ecke zu kaufen gibt. Es ist viel zu fluffig, hat wenig Geschmack, dunkles Brot ist rar und Brot auf Sauerteigbasis ist quasi kaum bis gar nicht zu bekommen. Da muss man schon zum deutschen Bäcker. Der Franzose um die Ecke ist zwar lecker, verkauft aber eben nur Franzosen.
Da bleibt einem nichts weiter als selbst zu backen. Das erste Zwiebelbrot war auch eine Herausforderung, denn es gab keine leckeren fertig gerösteten Zwiebeln, so wie wir das aus Deutschland kannten. Da mussten die etwas bleicheren Schwestern herhalten, siehe Bild.
14. Februar - Taylors Mistake
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Blick auf den Strand ()
Obwohl bewölkt war es doch wieder schön warm. Also sind wir losgezogen und haben ein weiteres Stück unserer näheren Gegend erkundet.
Taylors Mistake ist eine etwas abgelegene Bucht, zu der sich Touristen eher selten verirren. Der Strand hat etwas dunkleren Sand und bietet offensichtlich gute Wellen; es waren ein paar Surfer zu beobachten. Außerdem gab es reichlich Platz für die wenigen Leute und eine klasse Sicht in die Berge (überwiegend Farmland). Entlang der rauen Küste mit Steilfelsen und Klippen führt ein Wanderweg, über den man zu weiteren kleinen Buchten und Ministränden gelangt.
Einige der Wege sind nur für Radfahrer zugänglich. So gab es in der Ferne auch ein paar halbwilde Mountainbiker, die sich die Hänge hinunter stürzten.
Google Maps
15. Februar - Krapfen
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Deutsche Bäckerkunst ()
Und wieder eine Stück alte Heimat, die den Sprung nach Neuseeland geschafft hat. Eine große Zahl der von mir ach so beliebten Krapfen wollten heute frisch und heiß ausgebacken vernichtet werden.
Den golden knusprigen Kalorienbomben habe ich diesen Gefallen nur allzu gern getan. Letztlich tue ich ja was für den Ausgleich: Morgen geht es ab ins Kino, denn dienstags ist Kinotag. Geplanter Film: Sherlock Holmes. The Internet Movie Database
18. Februar - Die sind doch alle gleich
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Heißt einfach nur Katze ()
Also wenn ich jetzt eines weiß: Füttere niemals eine Katze, sonst wirst du sie nieee wieder los. Heute hat es den halben Tag geregnet. Und wer miauzte an der Terrassentür?
Irgendwie habe ich dann aber doch Mitleid, obwohl ja völlig klar ist, dass dieser haarige Neuseeländer genau darauf abzielt. Bei einem bleibe ich aber strikt: Das Tier bleibt draußen! Die Wohnung ist tabu. Auch wenn ich für vieles zu begeistern bin, nicht aber für Stress mit meinem Vermieter. Der Mietvertrag ist so penibel, dass ich mir besser keine Katzenhaare im festverlegten Teppich erlaube.
20. Februar - Mt Thomas Forest
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Verzweigter Wasserlauf, der später in den Makerikeri River mündet ()
Wochenende und gutes Wetter sind die besten Voraussetzungen, um Neuseeland zu erleben. Folglich habe ich meinen Rucksack geschnürt und neben Wasser und kleinen Knabbereien auch heute morgen frisch gebackenes (deutsches) Brot eingepackt.
Anderthalb Stunden später standen wir am Fuß der neuseeländischen Südalpen. Auf der dreistündigen Tour durch den Mt Thomas Forest sind uns trotz bester Wanderbedingungen nur drei Einheimische begegnet, dazu ein paar Sandfliegen, viele Vögel und - dem Regen vor ein paar Tagen sei Dank - auch einige knackige Pilze. Immer wieder haben wir kleine Bachläufe gekreuzt, Schmantlöcher übersprungen und einen Hangrutsch passiert.
Nach dem Auf und Ab ging es an den Strand ... und eine Stunde später gab es Eis auf der heimischen Terrasse, zur Kühlung des leichten Sonnenbrandes.
Google Maps
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Butterpilze im Wald entdeckt ()

An einem meiner Lieblingsplätze
28. Februar - Tsunami in Christchurch
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Radeln im Wasser ()
Wenn Wochenende und Sonnenschein zusammenfallen, heißt es für mich am liebsten "ab in die Natur". Also haben wir unsere Räder ans Auto gehängt und sind zum Bottle Lake Forest Park. Wir hatten Ebbe und da lässt es sich besonders gut mit dem Rad am Strand fahren. Bei dieser Aktion hatte ich meinen Fahrradcomputer verloren.
Etwa eine Stunde später kam die für heute angekündigte Tsunami-Welle, die aufgrund des gestrigen schweren Erdbebens in Chile auf Neuseeland zugerast kam. Wir haben die Welle nicht bewusst wahrgenommen, da Ebbe die Welle weitgehend kompensiert hatte. Trotzdem gab es ein Opfer zu beklagen: meinen Fahrradcomputer. Ich bin nach der ersten Welle noch mal zum Strand und habe geschaut, ob ich meinen kleinen Helfer nicht doch noch finden würde. Und was für ein Glück, er schwamm in einer Pfütze. Leider hatte ihn das Salzwasser arg zugerichtet. Ohne Tsunami wäre er nur im Sand gelegen.
Wie gewöhnlich hatte ich wieder einen leichten Sonnenbrand, den schönen und entspannenden Stunden am Strand sei Dank. Vor mir lag noch ein ganz besonderes Highlight: mein erstes Kricket-Spiel.
28. Februar - Kricket: Neuseeland vs Australien
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Zuschauer nach einem 6-Punkte-Schlag der Blackcaps ()
Einige Kollegen von Intergen hatten Karten für ein Kricket-Spiel organisiert. Ich bin natürlich mit. Es spielten die Blackcaps von Neuseeland gegen Australien.
Über 26.000 Zuschauer sind ins AMI Stadium in Christchurch gekommen, also knapp jeder zehnte Einwohner. Ich hatte natürlich keine Ahnung, wie Kricket funktioniert. Habe mir die Regeln erklären lassen. Es handelte sich um ein sogenanntes Twenty20-Spiel, das schnellste Kricket überhaupt und damit so spannend wie kein anderes. Die Australier spielten stark und dank eines guten Gegenspiels konnten die Blackcaps am Ende ein Unentschieden herausspielen. Das ist im Kricket extrem selten. Folglich gab es eine spannende Verlängerung. Doch die Australier hielten dem Nervenkitzel nicht stand.
Das Video zeigt die letzten Sekunden des Spiels und die tobende Menge über den Sieg der Blackcaps gegen die Australier.
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©2000-2011 Sven Obermaier, aktualisiert: 14.5.2011  •  Impressum  •  Technik  •  Sitemap