1. Juni - Achtmonatiges Firmenjubiläum

Webseite von Kiwi English Services (

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Als ich im August letzten Jahres nach Neuseeland kam, startete ich mein neues Leben mit einem
Englischkurs an einer Sprachschule. Mit den Erfahrungen meiner früheren Sprachreisen und der Unzufriedenheit mit den Reiseveranstaltern entschied ich mich, dieses Mal alles selbst zu organisieren. Ich wurde trotz des erhöhten Aufwands vielfach entlohnt.
Da lag es natürlich auf der Hand, dass ich auch andere von meinem Organisationstalent profitieren lasse ;-) Nach reiflicher Überlegung, intensiver Vorbereitung und detaillierter Planung führte das schließlich dazu, dass ich Mitgründer von
Kiwi English Services Ltd wurde, einer rein neuseeländischen Agentur für hochgradig individualisierte Sprachreisen für deutschsprachige Europäer nach Neuseeland. Das Einmalige ist, dass wir mit unserem Leistungsportfolio eine bis dahin unbesetzte Nische füllen.
So habe ich mir arbeiten schon immer vorgestellt: viel Spaß, viele Menschen und viel Mehrwert schaffen. Wo andere nur vermitteln, kümmert sich unser Team von der Kontaktaufnahme bis zur Rückreise um alle Belange und ist dabei schneller, günstiger und ehrlicher als die Konkurrenz. Doch am wichtigsten empfinde ich, dass wir unsere Kunden stets als unsere Gäste begrüßen.
Heute am 1. Juni feierten wir unseren achten Monat seit Bestehen, ich als Antialkoholiker natürlich ohne Champagner, aber dafür mit Vorfreude auf die nächsten bewegenden Monate.
5. Juni - Offenes Feuer

Offene Feuer sind scheinbar legal (

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Wir sind heute noch einmal nach
Black Point, um noch andere der verfügbaren Grundstücke näher anzuschauen. Irgendwann stieg uns verbrannter Geruch in die Nase. Nach einigen Kilometern Fahrt passierten wir eine Wiese, auf der ein älteres Pärchen Holz und andere Dinge verbrannte. Die beiden saßen mit ihren Campingmöbeln direkt am Brandherd und wurden gut durchgeräuchert.
Von Carteris Bay konnte man die beiden Umweltverpester wunderbar beobachten. Die Rauchwolke stieg nach oben und bewegte sich je nach Windrichtung mal nach links oder rechts und vernebelte so mehrere der umliegenden Buchten. Selbst das einige Kilometer entfernte Lyttelton war von der Wolke betroffen.
Irgendwo stand geschrieben, dass man beim Verbrennen doch bitte vermeiden möge, bearbeitete Möbel ins Feuer zu werfen. Ich schließe daraus, dass es in Neuseeland erlaubt ist, offene Feuer dieser Art anzulegen. Auch wenn ich Freund und Befürworter von viel Freiheit bin, dieses Szenario gehört für mich dennoch in die Kategorie "Sollte verboten werden".
12. Juni - Riccarton Bush

Wurzelwerk eines Kahikatea (

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Christchurch strotzt mit Parkanlagen und Gärten. Einer der größeren ist Riccarton Bush im Westen vom Stadtzentrum. Er beherbergt auf seinem über sechs Hektar großen Gelände ein gut gesichertes und nahezu unberührtes Stück Natur.
Über eine Schleuse gelangt man in den Urwald, den neben selten Pflanzen auch Kiwi-Vögel ihr zu Hause nennen. Ein sich mehrfach verzweigender Wanderweg erlaubt in tiefes Dickicht vorzudringen. Mir sind insbesondere die Kahikateas aufgefallen, zu deutsch Weiße Pinien. Das sind die höchsten in Neuseeland wachsenden Bäume. Sie wachsen bis zu 60 Meter hoch und werden bis zu 600 Jahre alt. Der Baum hält noch weitere Superlativen parat, beispielsweise die längsten Oberflächenwurzeln, die im Riccarton Bush bis zu 15 Meter lang sind, siehe Foto.
13. Juni - Nachtspaziergang

Blick über Christchurch vom Mount Pleasant (

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Heute hat es sich ergeben, dass wir im Rahmen von Grundstückssuchen ungewollt in einen Nachtspaziergang geraten sind. Auf dem Foto ist Christchurch zu sehen, links das Stadtzentrum, im Hintergrund die Südalpen.
20. Juni - Mit Maoris auf Tuchfühlung

Maori-Performance in Christchurch (

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Heute ging es zum ersten Mal in die Art Gallery, Christchurchs erste Adresse für Kunstausstellungen. Der Eintritt ist kostenlos, wer mag kann spenden. Rucksack und Taschen sind am Eingang abzugeben. Fotografieren ist nicht erlaubt, wie mir eine Aufseherin nach meinem zweiten Foto freundlich erklärte.
Wer Kunst mag, vor allem moderne, der ist hier sehr gut aufgehoben. Hier über eine Stunde Zeit zu verbringen, war aber selbst für mich als Kunstbanause kein Problem. Besonders interessat fand ich einen großen Raum voller leerer Plastikflaschen und Neonröhren. Etwas schräg war hingegen die Aufzeichnung eines Performance-Künstlers aus den Siebzigern. Der drehte sich einfach so lange um sich selbst, bis er umfiel. Irgendwo stand geschrieben, was er damit ausdrücken wollte - habe ich aber leider vergessen.
Das Highlight war jedoch eine Aufführung von Maorischen Gesängen und Tänzen einer achtköpfigen Gruppe. Da war ich mir nicht zu schade, meine Kamera doch auszupacken. Der folgende Film zeigt den für Neuseeland so typischen Haka, der auch vor jedem Rugbyspiel der All Blacks zu bestaunen ist.
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