Homepage der Ruxl Ranch
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Blog - Mai 2010
Blick auf die Südspitze von Southshore (links) und Ausläufer des Sumner Beach (rechts) [Christchurch, Neuseeland, 2010]
Blog - Mai 2010
Banks Peninsula
Reiseführer zum Banks Peninsula Track (Englisch).
2. Mai - Traumland zu verkaufen
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Blick von Mt Pleasant gen Osten ()
Nach neun Monaten in Neuseeland bot sich zum ersten Mal ein kleines Stück Land als Basis für meine seit fast zehn Jahren geplante Ranch an. Die Eigentümer besitzen das Grundstück seit knapp 30 Jahren und haben keinen Bedarf mehr daran.
Die Lage ist fantastisch: genau auf dem Bergrücken von Mt Pleasant gelegen, etwa 300 Meter über dem Meeresspiegel und mit einer perfekten Nordausrichtung, sprich Sonnenschein den ganzen Tag. Der Rundumblick ist malerisch. Im Westen und Norden kann man ganz Christchurch überblicken und im fernen Hintergrund türmen sich die Südalpen auf. Im Nordosten ist ganz Southshore zu sehen, bei gutem Wetter sogar die ganze Küste bis hinauf nach Kaikora.
Etwa die Hälfte von dem grünen Hügel im Vordergrund steht zum Verkauf, mit ungefähr 4.000 Quadratmetern nicht zu groß und nicht zu klein:
Google Maps
Nach inzwischen zwei Treffen mit den Eigentümern, stundenlangen Recherchen und einem Gespräch mit meinem Anwalt steht leider fest, dass ich weiter nach meiner Ranch suchen muss. Die Verkäufer wollen für den hiesigen Markt einen unverschämt hohen Preis, fast doppelt so hoch als derzeitig wert. Wirklich schade, auch wenn das für einen deutschen Geldbeutel ein Spottpreis gewesen wäre. Ich bin gespannt, wann das Land tatsächlich verkauft werden wird.
15. Mai - Die Halbinsel Black Point
Angesteckt von den Erfahrungen von vor zwei Wochen wollte ich unbedingt wissen, was die Gegend noch zu bieten hat. Grundsätzlich gilt: Je weiter man vom Stadtzentrum entfernt kaufen möchte und je größer die Fläche ist, umso günstiger wird der Quadratmeterpreis. So hatte ich schon vor geraumer Zeit ein erschlossenes Stück Land in Augenschein genommen, das etwa $2,70 pro Quadratmeter gekostet hätte, also etwa 1,50 Euro (Kaufpreis!) und das trotz tollem Blick, schönem Waldbestand und direkter Lage an einem Fluss.
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Blick über Lyttelton Harbour ()
Und tatsächlich, ich bin wieder fündig geworden. Die Halbinsel Black Point wurde vor wenigen Jahren erschlossen und steht nun zum Verkauf, in kleineren Happen natürlich. Von den insgesamt 50 Sections interessieren mich nur die neun nach Norden ausgerichteten. Die anderen empfinde ich als entweder zu klein oder ungünstig geschnitten.
Ich hatte mich heute ins Auto gesetzt und bin rüber zum Black Point getuckert. Obwohl schon spät und etwas bewölkt hatte ich einen fantastischen Blick über Lyttelton Harbour. Die Spitze von Black Point gehört zu einem der Grundstücke und von dort filmte ich den folgenden kleinen Rundumblick. Also wenn eines der Flächen für mich in Frage kommt, dann ist es das ganz oben gelegene.
YouTube
21. Mai - Schade, kein Black Point
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Zufahrt zum Grundstück Nr. 16 ()
Nach Kontaktaufnahme zu mehreren Real-Estate-Agenten ist klar, dass noch immerhin vier der neun Grundstücke auf Black Point zum Verkauf stehen. Black Rock Estate
Doch obwohl diesmal der Preis in Ordnung scheint, muss ich mir wohl auch dieses kleine Traumland aus dem Kopf schlagen. Denn leider ist das ganz oben gelegene Grundstück, was mich so interessiert, bereits verkauft. Ich werde also noch mal rüber fahren und prüfen, ob doch eines der anderen eine Option für mich ist. Diese sind zwar nicht so erhaben gelegen, bieten aber womöglich einen besseren Zugang zum Wasser.
29. Mai - AIDA
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The Christchurch Town Hall ()
Als absoluter Nicht-Opern-Fan habe ich mich gestern in eine Oper gewagt: AIDA, von der Southern Opera aufgeführt. Wir sind in die Christchurch Town Hall und haben einen guten Platz mit Blick ins Orchester bekommen. Auch des Dirigenten Mimiks konnten wir folgen sowie seinem leidenschaftlichen Pinguin-artigen Hüpfen.
Aida wurde von Aivale Cole gesungen, einer Maori-Künstlerin. Und neben den Kiwis stand auch ein Chinese als Opern-Sänger auf der Bühne. Das war zwar gewöhnungsbedürftig, zumal AIDA eine ägyptische Geschichte erzählt. Aber als totaler Opern-Laie juckte mich das nicht die Bohne.
Das komplette Christchurch Symphony Orchestra spielte auf, verteilt auf zwei Etagen und Nebenräumen. Obwohl ich nun wieder genug von Opern für die nächsten zehn Jahre habe, das Gesamtspiel war schon sehr beeindruckend.
Im Hintergrund sang ein kräftiger 130-köpfiger Chor, mittig die etwas über 50-Mann starke silbrige Eminenz von Farmern, einer pensionierter als der andere. Und zwischen ihnen ein etwas zu kräftig geratener asiatischer Student mit zwei Zentimeter starker Hornbrille. So hatte in der dreistündigen Aufführung auch meine humoristische Seite etwas zum Erleben.
Alles in allem ein toller Abend, anders als sonst und doch ganz neuseeländisch.
©2000-2011 Sven Obermaier, aktualisiert: 14.5.2011  •  Impressum  •  Technik  •  Sitemap