18. November - Weißwurst im Megawatt

Weißwurst in Christchurch (

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Mehr oder minder zufällig bin ich heute mit einer japanischen Freundin ins Megawatt. Das ist eine Kneipe, an der ich schon einmal vorbei gelaufen bin, aber nie erwartete, dass es dort auch richtig leckeres Essen gibt. Der Inhaber ist ein Deutscher und folglich gab es auf der Speisekarte rauf und runter deutsches Essen. Die Bedienung war allerdings französisch. Habe mir heute zum Mittagessen eine Weißwurst gegönnt.
Ja, Kenner mögen mich abwatschen, ich hätte die Würste bis 12 Uhr mittags essen sollen. Bekanntlich gilt das in Bayern. Und zu der Zeit war es dank Zeitverschiebung erst 0:30 Uhr. Dennoch, ob die Würste frisch waren, glaube ich kaum, aber geschmeckt haben sie trotzdem. Die Brez'n war selbst gebacken richtig gut, der Senf hingegen schmeckte putzig.
20. November - Wochenende in Dunedin

Seelöwe am Strand (

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Vom 19. bis 21. November war ich auf einem kurzen Wochenendausflug in
Dunedin, um Christchurchs strahlendem Sonnenschein zu entgehen und um die Kühle und den Regen des Südens zu genießen.
Am Freitag bin ich los und düste knapp fünf Stunden an der Ostküste entlang gen Dunedin. Hier wohnen 110.000 Menschen und eine ganze Menge Albatrosse, Pinguine und Seelöwen. Dem Kerl hier links auf dem Bild bin ich am Samstag am Sandfly Beach begegnet. Er und seine Großfamilie hatten es sich am ganzen Strand bequem gemacht und lümmelten auch in den Dünen rum. Für Pinguine war ich zu früh dran, die kamen erst mit der Dämmerung zurück ans Land.
Dank Regen verbrachte ich die andere Hälfte des Samstags im
Otago Museum. Die Webseite ist etwas traurig, das Museum hingegen großartig. Ein Teil wurde zu einem künstlichen Regenwald umgebaut samt tropischer Temperaturen und Pflanzen, ein Wasserfall, ein kleiner Flusslauf, Fische, Schildkröten, ein Gecko und Hunderte von Schmetterlingen. Aber auch die Ausstellungen über die neuseeländische Tierwelt, insbesondere die ausgestorbenen Moas, waren beeindruckend.
30. November - Jack Johnson

Jack Johnson live in Christchurch (

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Nach Ewigkeiten war ich mal wieder auf einem Konzert, meinem zweiten in Neuseeland nach den Red Hot Chilli Peppers in 2002.
Jack Johnson war in der Stadt und gab in der CBS Canterbury Arena eine
Singprobe. Doch zuerst heizten
Tegan and Sara die Zuschauer ein, bevor nach einem Bühnenumbau Jack in Aktion trat. Und wer hätte gedacht, dass Bandmitglied Merlo eines der Lieder in Rap vortrug und der Abend mit einem Weihnachtslied von Rudolf dem Rentier endete. Die Kiwis sangen alle mit, ich kannte den Text natürlich nicht. Das Programm dauerte insgesamt vier Stunden.
Generell ist hier unten in Christchurch die Auswahl an Konzerten großer Künstler eher mager. Dafür sind die Eintrittspreise erschwinglich und da macht solch ein Entertainment-Programm gleich doppelt so viel Spaß.

Komplette Jack Johnson-Band: Merlo, Adam, Jack und Zach (v.l.n.r.) (

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Für alle die Jack nicht kennen oder die, die nicht genug von ihm bekommen, hier ist ein kleiner Eindruck vom heutigen Konzert:
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